Glückaufstraße 170
49124 Georgsmarienhütte
Tel.: 0 54 01 - 4 05 27

Öffnungszeiten:
Tgl. ab 17:00 Uhr
Montag ist Ruhetag

Chronik
vergrößern 

vergrößern 

Als nach den Wirren des 30jährigen Krieges, durch den Frieden zu Osnabrück und Münster im Oktober 1648 die Waffen zur Ruhe kamen, wurde im Oktober 1649 auf der " hohen Linde " in Kloster Oesede, dem Freistuhl des Grafen von Ravensburg, dem zwischen Fürstbischof von Osnabrück Franz Wilhelm von Wartenberg und dem Hauptgesanten Johan Oxenstierna, über den sogenannten Schwedenschatz verhandelt. Unter tätiger Mithilfe des örtlichen Klosters zum Verhandlungserfolg, verließen die schwedischen Besatzungsmächte schon zwei Jahre früher das Osnabrücker Land.

Durch die Säkularisation Anno 1803 wurde das Kloster aufgelöst und das gesamte Klostergut der Verwaltung der königlich-preußischen Kolsterkammer unterstellt. Diese parzellierte 1870 den nördlichen Klosterbereich in sieben unterschiedliche Größen und verkaufte sie für insgesamt 1.955 Reichstaler.

Unser Urgroßvater Johann-Friedrich Boßmeyer erwarb davon einen größeren Teil von 242 Ruthen auf dem im "Paradiesgarten" gelegenen Grundstück, auf dem er dann 1874/75 ein doppelstöckiges Haus mit Nebengebäuden im Fachwerkstil errichten ließ. Im Wohngebäude eröffnete er, damals noch vorwiegend für die Bergleute vom "Ottoschacht" die Gaststätte, die heutige Klosterschänke, die ihre historisch gewachsenen Pflichten in besonderer Weise allen Hausgästen, Kegelfreunden, sowie auch Biergartenfreunden angedeihen läßt. Die Gastlichkeit wird natürlich traditionsgemäß in der 5. Generation ihre Fortsetzung finden.